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| lkp bayern, Interner Bereich

v.l.n.r. Gerhard Röhrl, MD Mayer, Dirk Vollertsen, Christian Scheuerlein, Julia Matzka, Dr. Sutor, Jürgen Unsleber, Johann Kreitmeier

Erstes Bayerisches Eiweißforum ein Erfolg

Am 17. Juli lud das LKP rund 60 Gäste zum ersten Bayerischen Eiweißforum in das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein.

Nach der Begrüßung durch MD Friedrich Mayer, gab Dr. Peter Sutor, Institutsleiter der LFL, einen Überblick über die allgemeine Marktsituation der heimischen Eiweißpflanzen. Nachdem die Molkereien es ja schon lange vorleben, geht nun auch im Fleischbereich der Trend zur GVO-freien Fütterung.
Daraus resultieren neue Absatzmöglichkeiten für Körnerleguminosen und andere Eiweißquellen aus heimischem Futter. Die Absatzwege für diese Eiweißfuttermittel sind durch Aufbereitungsanlagen und den Landhandel gegeben.

Den Schwerpunkt Eiweißfutter durch Grünland, Luzerne und Kleegras stellte Herr Scheuerlein, Vorstandsvorsitzender der Qualitätstrocknung Nordbayern e.G. vor. Die Futtertrocknung produziert neben Grüncobs und Maiscobs auch Futtermischungen. Ebenso ist die Futtertrocknung im Bereich Ölverarbeitung und Handel tätig. Insgesamt werden durch die bayerischen Trocknungen 34.000 t Rohprotein produziert. Die Technik der Heißlufttrocknung ermöglicht die Produktion von GVO-freiem Eiweißfutter als hochwertiges, schmackhaftes Futtermittel in höchster Qualität.
Generell besteht bei den Futtertrocknungen noch Potential, durch das Einfahren von höchsten Proteinerträgen im Grünlandgürtel,  sowie durch den Anbau von kleinkörnigen Leguminosen.
Zudem könnten evtl. weitere Standbeine für die Futtertrocknungen , wie z.B. das Toasten von Sojabohnen entstehen.

Den zweiten Themenschwerpunkt -Ackerbohnen, Erbsen und Lupinen- stellte Jürgen Unsleber, Lehrer und Dozent für Pflanzenbau an Fach-und Hochschulen vor. Neben den oft schwierigen Produktionsbedingungen, sind schwankende Erträge und Preise oftmals die Ursache für den geringen Anbau und Einsatz.
Auch in der Züchtung finden kaum Fortschritte für Ackerbohnen, Erbsen und Lupinen statt. Für Betriebe, die Eiweißfrüchte in der eigenen Fütterung einsetzen, kann die Produktion durchaus sinnvoll sein. Oftmals ist auch der Standort für den Erfolg des Leguminosenanbaus auschlaggebend.

Im 3. Block stellte Dirk Vollertsen für den Schwerpunkt Soja die Organisation Donausoja vor. Die Firma fördert die Nachfrage nach gentechnikfreiem, europäischem Soja durch Zertifizierung. Donausoja überprüft ihre Handelspartner auf allen Stufen der  Produktion und Verarbeitung.

Die Rechtsgrundlagen und Voraussetzungen zur Gründung einer Erzeugergemeinschaft stellte Roman Fischer vom Bayerischen Bauernverband vor. Für eine Erzeugergemeinschaft bieten sich nur zwei Rechtsformen an: Vereine, bzw. Vereinigungen in Form des wirtschatflichen Vereins (w.V.) und des nichts rechtsfähigen Vereins (n.r.V.) oder Genossenschaften.

Fazit: Das Ziel der Veranstaltung, Experten aus Handel, Beratung und Forschung zusammen zu bringen wurde erreicht.
LKP Vorsitzender Johann Kreitmeier hofft, dass das LKP durch die Veranstaltung Impulse gesetzt hat. Herr Kreitmeier betont, dass die Kernkompetenz des LKP nach wie vor in der Beratung der Produktionstechnik liegen wird und nicht im Bereich der Vermarktung. Er kann sich aber durchaus vorstellen, dass sich Interessenten zu einer Experten-/Handelsplattform zusammenschließen könnten.

Eine Fortsetzung des Eiweißforums für das kommende Jahr ist schon in Planung!